Die Idee und der Beginn

Hallo in meinem Blog My World Tour.

Es ist geschehen. Ich habe beschlossen eine Weltreise zu unternehmen. Hier im Blog möchte ich davon Berichten. Von der Idee – jetzt quasi – bis zum Ende. Und wer weiß wann und wo das Ende sein wird.

Wie kommt man aber darauf eine Weltreise zu machen?
Nun, ich denke jeder hat hier seine eigene Ansicht, Intention, Vorstellung und Weg.
Ich habe irgendwann – in einem langsamen Prozess – angefangen neugierig zu werden. Schwierig zu erklären. Ich habe begriffen das die Welt riesig ist. So riesig das ich mir nicht einmal vorstellen kann wie groß sie eigentlich ist. Und sie ist voller interessanter dinge.

Andere Menschen, andere Kulturen, andere Länder, andere Sitten und Bräuche und ganz einfach anderer Lifestyle. Außerdem finde ich das es ein Unterschied ist etwas im Fernsehen oder auf Bildern zu sehen oder ob man etwas mit eigenen Augen sieht. Sei es ein Löwe in Afrika, die Pyramiden in Ägypten, Elefanten im Regenwald, der Tempel der Mayas und vieles mehr.
Ich möchte all diese Sachen nicht mehr vor der Mattscheibe sehen. Ich möchte es mit meinen eigenen Augen sehen. Und dabei gleich noch Land und Leute erleben und kennen lernen.

Allerdings ist so eine Weltreise nun auch nicht einfach mal eben so gemacht. Zumal es keine Touristen-30Tage-Weltreise sein soll. Das ist auch Blödsinn. Touristen sehen genau das von dem Land was sie sehen sollen und wo sie am besten ihr Geld loswerden können. Dabei sich so gut wie möglich wie zu Hause fühlen. Also genau für sie gemacht, aber kaum noch etwas vom eigentlichen Land hat. Das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich möchte da schon gern ein wenig länger reisen. Ich habe mich nun für einen Trip von einem Jahr entschieden. Ich denke das ist eine gute Zeit um 12 verschiedene Etappen à 1 Monat zu absolvieren.
Dann gibt es aber auch noch ein paar weitere Sachen die eine Weltreise nicht so einfach macht. Fragen und Probleme.
Wie finanziere ich die Reise und was kostet es überhaupt?
Was ist wenn in dem Jahr etwas schief geht? Ein Jahr kann lang sein.
Wie funktioniert die Verständigung?
Wo werde ich schlafen?
Wie werde ich mich fortbewegen?
Was werde ich brauchen zum täglichen Leben? Passt das überhaupt in einen (1) Rucksack?
Werde ich so minimalistisch klar kommen?

Und das sind nur die wichtigsten. Es gilt so viele Fragen zu beantworten und zu planen.

Aber ich habe mir vor dem geistigen Auge mein Leben angesehen und nun entschieden… „Jetzt oder nie“. Und meine Entscheidung ist auf „Jetzt“ gefallen.
Ich habe keine Verpflichtungen, mein Leben bietet mir im Moment nicht viel und ich bin sowieso schon „Ausgewandert“. Ich habe Deutschland vor 2 Jahren den Rücken zugewandt und lebe seit dem in Zypern. Der schönen Insel im Mittelmeer. Doch auch hier kann ich nicht sagen dass ich Wurzeln geschlagen habe. Es ist wieder da, das Fernweh. Schon eine Weile. Nur stecke ich hier irgendwie „fest“. Finanziell wie auch im Alltag. Und es bricht mich an. Daher… jetzt! Es ist an der Zeit.

Nun habe ich erst einmal geschaut wie man die Welt denn bereisen kann. Ich bin ja, zum Glück, nicht ganz alleine mit dieser Idee. Es gab schon einige vor mir.
Es gibt ein paar grundlegend unterschiedliche Arten die Welt zu bereisen. Manche reisend segelnd durch die Welt. Eigentlich sehr interessant. Denn immer ist das eigene „Haus“ dabei und ich würde mich riesig freuen immer in der nähe des Meers zu sein. Nur habe ich weder ein Boot noch einen Hochseesegelschein.
Der nächste Gedanke war Couchsurfing. Hierbei schläft man auf den Couchen von anderen Menschen, die Ihre Couch kostenfrei reisenden zur Verfügung stellen. Den Gedanken fand ich sehr interessant. Hier könnte man quasi jeden Tag an einem anderen Ort sein und hätte immer ein Bett… ähm, eine Couch. Aber die Fehleranfälligkeit wäre sehr groß. Ich müsste ja vorsichtshalber alles im Voraus planen. Und was ist wenn die Couch in einem halben Jahr nicht mehr zur Verfügung steht? Außerdem hätte ich so wenige Möglichkeiten länger in einer Gegend zu sein. Würde ständig den Aufenthaltsort wechseln und würde weniger von der Region mitbekommen. Und man weiß ja auch nie was das denn für ein Coucheigentümer ist. Vielleicht ein Massenmörder. Nicht lachen, die Frage muss man sich stellen.
Also eigentlich eine gute Idee…. Aber zu sprunghaft.
Dann habe ich mich an die Projekte erinnert wo Menschen gegen Arbeit ein Bett und Verpflegung bekommen. Nach einem Tag Google und viele Seiten lesen war ich schlauer. Es gibt bereits einige dieser Seiten und ich entschied mich für diese Variante.
So kann ich einen Monat bei einem festen Host (Anbieter, Bewirter, Arbeitgeber… wie auch immer man ihn nennen möchte) bleiben, lerne durch die Arbeit vielleicht auch gleich noch etwas und bin abgesichert. Zumindest soweit möglich. Ich brauche mir keine Sorgen machen wo ich morgen schlafe, wo ich etwas zu essen herbekomme, etc. Außerdem habe ich die Hoffnung das der Gastgeber auch vielleicht noch sein Land vorstellt. Ein wenig zumindest.

Diese Methode empfinde ich für mich als die am meisten geeignete. Ja, ich bin ein Schisser. Aber vielleicht kann die – erst einmal – sicherste Methode mir ja Geschmack auf mehr machen.

So brauche ich mir, sofern ich für jeden Monat und in jedem Land einen Gastgeber finde, nur noch sorgen um den Transfer von A nach B machen. Ein wenig Geld für das Leben wäre natürlich auch nicht schlecht. Ich meine um die Sehenswürdigkeiten anzusehen und Essen (sofern nicht vom Gastgeber gestellt).

Also wurde ein erster Plan gemacht.
Der voraussichtliche Termin ist von Mitte April 2011 bis Mitte April 2012. Also genau in meinem 30 Lebensjahr. Von Geburtstag bis Geburtstag. Das sind nur leider nur noch 6 Monate zeit um Geld zusammen zu kratzen und alles zu planen.

Gerade habe ich mich bei workaway.info angemeldet. Hier kann man Gastgeber finden. Und ich finde sehr gute. Nicht nur Farmen. Sogar ein Tauchressort habe gefunden… das ich natürlich unbedingt anschreiben werde.

Der nächste Schritt ist nun eine Route zu planen und versuchen für die Route Gastgeber und Reisemöglichkeiten zu finden.

Etappen die ich definitiv aufnehmen möchte sind Süd Afrika und arbeiten auf eine Elefantenfarm in Thailand. Und diese Tauchbasis auf den Fiji Inseln. :-)

Ich hoffe bald mehr Informationen zu haben. Also schaut einfach öfters mal vorbei und/oder abonniert meinen RSS Feed.

Viele Grüße
Gordon

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